Brunnen der Textilarbeiter: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Brunnenplastik wurde vom Kunstschmied Karl-Heinz Steinbrück (1932–2000) ge­schaffen. Der Brunnen wurde 1987 als Geschenk der Werk­tätigen des VEB Buntgarnwerke Leipzig aufgestellt und hieß deshalb '''Brunnen der Textilarbeiter'''. In der [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=a1d88a87-ad48-499b-bb87-6346ba059e6f Bestände­übersicht des Sächsischen Staats­archivs] trägt der Brunnen die Bezeichnung '''Spinnrad und Spindel'''.
Die Brunnenplastik wurde vom Kunstschmied Karl-Heinz Steinbrück (1932–2000) ge­schaffen. Der Brunnen wurde 1987 als Geschenk der Werk­tätigen des VEB Buntgarnwerke Leipzig aufgestellt und hieß deshalb '''Brunnen der Textilarbeiter'''. In der [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=a1d88a87-ad48-499b-bb87-6346ba059e6f Bestände­übersicht des Sächsischen Staats­archivs] trägt der Brunnen die Bezeichnung '''Spinnrad und Spindel'''.


Nur wenige Jahre nach seiner Inbetriebnahme verschwand die Brunnenplastik wieder. Ein [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33068126 Foto der Deutschen Fotothek] vom August 1996 zeigt bereits das leere Brunnenbecken. Offensichtlich hat die Stadtverwaltung die Demontage und Einlagerung schlecht (oder gar nicht) kommuniziert, jedenfalls wurde 2018 von derem Diebstahl berichtet.
Nur wenige Jahre nach der Inbetriebnahme des Brunnens verschwand die Brunnenplastik wieder. Ein [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33068126 Foto der Deutschen Fotothek] vom August 1996 zeigt bereits das leere Brunnenbecken. Offensichtlich hat die Stadt­verwaltung die Demontage und Einlagerung schlecht (oder gar nicht) kommuniziert, jedenfalls wurde 2018 von derem Diebstahl berichtet, was nicht dementiert wurde. Auch in der amtlichen [https://static.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.3_Dez3_Umwelt_Ordnung_Sport/67_Amt_fuer_Stadtgruen_und_Gewaesser/Springbrunnen/Springbrunnen_2019.pdf Übersicht der Springbrunnen] (Stand 2019) ist der Brunnen nicht mehr aufgeführt.


Ebenso plötzlich, wie er verschwand, erschien der Brunnen über 30 Jahre später wieder an seinem alten Platz. Offen­sichtlich im Zusammen­hang mit dem [https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/stadtentwicklung/gestaltung-oeffentlicher-raum/stadtplatzprogramm-2030 ''Stadtplatzprogramm 2030+''] vom März 2024 begann die gärtnerische Umgestaltung der Frei­fläche sowie der Wieder­aufbau des Brunnens. Am 28. Mai 2025 wurde die erneuerte Anlage wieder der Öffentlich­keit übergeben.
Ebenso plötzlich, wie er verschwand, erschien der Brunnen über 30 Jahre später wieder an seinem alten Platz. Wohl im Zusammen&shy;hang mit dem [https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/stadtentwicklung/gestaltung-oeffentlicher-raum/stadtplatzprogramm-2030 ''Stadtplatzprogramm 2030+''] vom März 2024<ref>Dort geht es aber eigentlich um den westlichen Arm der Alten Straße, der in die Grünfläche einbezogen werden soll.</ref>  begann die gärtnerische Umgestaltung der Frei&shy;fläche sowie der Wieder&shy;aufbau des Brunnens. Am 28.&nbsp;Mai 2025 wurde die erneuerte Anlage wieder der Öffentlich&shy;keit übergeben.


==Weblinks==
==Weblinks==
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==Literatur==
==Literatur==
*Rat des Stadtbezirkes Leipzig-Südwest (Hrsg.): ''Leipzig-Südwest. Aus der Geschichte eines Stadtbezirkes.'' Leipzig 1990.
*Rat des Stadtbezirkes Leipzig-Südwest (Hrsg.): ''Leipzig-Südwest. Aus der Geschichte eines Stadtbezirkes.'' Leipzig 1990.
==Fußnoten==
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[[Kategorie:Brunnen]] [[Kategorie:Plagwitz]]
[[Kategorie:Brunnen]] [[Kategorie:Plagwitz]]

Aktuelle Version vom 17. Juli 2025, 14:33 Uhr

Der Brunnen der Textilarbeiter ist ein Zierbrunnen im Leipziger Stadtteil Plagwitz. Er befindet sich in einer namenlosen Grünanlage vor dem ehemaligen Rathaus Plagwitz.

Beschreibung

Brunnen der Textilarbeiter 2025

Die Anlage besteht aus einem runden, flachen Wasser­becken, das von einer steinernen Einfassung umgeben ist. In der Mitte steht eine runde Metall­säule, die am oberen Ende einen breiten, zweistufigen Metall­ring trägt, an dem umlaufend zahlreiche senkrecht stehende Metall­röhren angebracht sind, aus denen Wasser nach oben sprudelt, das sich dann in das Becken ergießt.

Geschichte

Die Brunnenplastik wurde vom Kunstschmied Karl-Heinz Steinbrück (1932–2000) ge­schaffen. Der Brunnen wurde 1987 als Geschenk der Werk­tätigen des VEB Buntgarnwerke Leipzig aufgestellt und hieß deshalb Brunnen der Textilarbeiter. In der Bestände­übersicht des Sächsischen Staats­archivs trägt der Brunnen die Bezeichnung Spinnrad und Spindel.

Nur wenige Jahre nach der Inbetriebnahme des Brunnens verschwand die Brunnenplastik wieder. Ein Foto der Deutschen Fotothek vom August 1996 zeigt bereits das leere Brunnenbecken. Offensichtlich hat die Stadt­verwaltung die Demontage und Einlagerung schlecht (oder gar nicht) kommuniziert, jedenfalls wurde 2018 von derem Diebstahl berichtet, was nicht dementiert wurde. Auch in der amtlichen Übersicht der Springbrunnen (Stand 2019) ist der Brunnen nicht mehr aufgeführt.

Ebenso plötzlich, wie er verschwand, erschien der Brunnen über 30 Jahre später wieder an seinem alten Platz. Wohl im Zusammen­hang mit dem Stadtplatzprogramm 2030+ vom März 2024[1] begann die gärtnerische Umgestaltung der Frei­fläche sowie der Wieder­aufbau des Brunnens. Am 28. Mai 2025 wurde die erneuerte Anlage wieder der Öffentlich­keit übergeben.

Weblinks

Literatur

  • Rat des Stadtbezirkes Leipzig-Südwest (Hrsg.): Leipzig-Südwest. Aus der Geschichte eines Stadtbezirkes. Leipzig 1990.

Fußnoten

  1. Dort geht es aber eigentlich um den westlichen Arm der Alten Straße, der in die Grünfläche einbezogen werden soll.