Matthias Weischer

aus Leipzig-Wiki, der freien Wissensdatenbank

Matthias Weischer ist ein junger Maler, der in Leipzig lebt und arbeitet. Er gilt neben Neo Rauch als bedeutendster Vertreter der Neuen Leipziger Schule.

Leben

Weischer wurde 1973 in Elte (seit 1975 zur Stadt Rheine, Landkreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen) geboren. Nach dem Abitur 1993 leistete er ein Jahr Zivildienst.

Im Jahr 1995 begann er ein Malerei-/Grafikstudium an der Hochschule für Graphik und Buchkunst, das er 2000 mit dem Diplom (Prädikat »ausgezeichnet«) abschloss. Von 2000 bis 2003 war er Meisterschüler bei Sighard Gille.

Werk

Seine Gemälde bewegen sich auf der schmalen Grenze zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Oft werden kalte, menschenleere Innenräume gezeigt, deren dekorative und plakative Ausgestaltung mit großflächigen, abstrakten Mustern die Realität merkwürdig verfremdet.

Seit 2001 präsentiert er seine Werke auf zahlreichen Ausstellungen, u.a. in London (2003), Miami (2004) und Cleveland, Chungnam, Prag und Venedig (2005).

Im Jahr 2005 wurde er mit dem Kunstpreis der LVZ sowie dem August-Macke-Preis der Stadt Meschede ausgezeichnet.

'Persönliche Werkzeuge