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* Helbig, Peter u. a.: ''Schleussig. Ein Leipziger Stadtteillexikon.'' ProLeipzig 2020. Seiten 27 (Erwähnung im Artikel ''Brücken'') | |||
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2026, 11:06 Uhr
Der Jahnsteg war eine schmale Fußgängerbrücke über die Rödel.
Lage

Der schmale Steg verband das Südostende der Industriestraße, die hier von 1893 bis 1956 Jahnstraße hieß (Stadtteil Schleußig), mit einem namenlosen Waldweg, der ostwärts in das Nonnenholz führte (Stadtteil Westvorstadt).
Er lag zwischen der ehemaligen Brücke der Leipzig–Plagwitzer Eisenbahn (ca. 50 Meter flussaufwärts) und der Ferdinand-Lassalle-Brücke (ca. 627 Meter flussabwärts). Zwischen dem Schleußiger Weg und der Anton-Bruckner-Allee war er für Fußgänger die einzige Möglichkeit, den Fluss zu überqueren.
Geschichte

Die Brücke wurde in der Mitte der 1890er Jahre angelegt, als sich die Bautätigkeit in Schleußig verstärkte. Erstmals wird sie (noch namenlos) auf einem Stadtplan von 1896 gezeigt.
Am 25. Oktober 1900 wurde beschlossen, der Brücke den Namen Jahnsteg ()[1] zu geben (vgl. Bekanntmachung vom 25. Oktober 1900). Mit dieser Benennung wird sicher auf die damalige Jahnstraße Bezug genommen.
Nach der Verfüllung der Rödel in den Jahren 1926/1927 war die Brücke sinnlos und wurde abgebrochen. Letztmals wird sie im Leipziger Adressbuch 1929 genannt.
Literatur
- Helbig, Peter u. a.: Schleussig. Ein Leipziger Stadtteillexikon. ProLeipzig 2020. Seiten 27 (Erwähnung im Artikel Brücken)
Weblinks
Fußnoten
- ↑ korrekte Schreibweise in gebrochener Schrift